Posts Tagged ‘ Gedicht ’

Ungeweinte Tränen

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Ich werde dir nicht sagen,
wie ich mich fühle.
Du willst es nicht wissen,
du bist in deiner Welt.

Ich bin in meiner gefangen,
denke immerzu,
bin traurig, dass du mich nicht verstehst.

Ich habe keine Energie mehr,
ich frage mich auch,
wozu ich sie noch haben sollte.

Ich kämpfe nicht,
ich ziehe mich zurück.
In mich.

Die ungeweinten Tränen
hinterlassen eine Leere in mir.

Schaffst du es,
mich noch einmal zurück zu holen?
Ich weiß es nicht.

© by Elisabeth Götz

Manchmal kann man eine Liebe nicht leben

Mittwoch, September 30th, 2009

Liebe ist Vielfältig,

Liebe kann wunderbar sein,
jedoch kann sie mehr schmerzen,
als wir wollen, erdenken…

Die Liebe kann Macht sein,
wenn beide es wollen,
wenn nur einer daran zieht,
ist es nur ein Strang,
ein kleines Nichts
zusammen sind sie eine Macht.

Wenn beide lieben,
dann ist es wie ein Boll,
nichts, aber auch nichts kann die beiden trennen.

Aber, und es gibt immer ein aber dabei,

wenn einer zulässt, dass andere das sagen haben,
dann wird aus Liebe ein Nichts.
Ich liebe dich, sind das nur Worte?

Wenn diese Worte nicht in die Welt getragen werden,
sind ist leider nur Worte.

Ein Nichts….nur Leerraum,
für jemanden zwar gesprochen, aber nicht gelebt.

Und die Zweifel beginnen,

die Saat von anderen gesät,

beginnt zu sprießen.

Die Liebe bröckelt in kleine Einzelteile,
bis Nichts als nur mehr Krümeln da sind.

Manchmal kann eben die Liebe nicht gelebt werden.

© by Elisabeth Götz

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SIND WORTE NÖTIG

Dienstag, September 29th, 2009

SIND WORTE NÖTIG

Ich sehe dein Lächeln,

wenn du in meine Augen blickst,

ich fühle deine Hände,

wie sie meine halten,

ich spüre dein Begehren,

während eines Kusses,

ich höre dein Lachen,

wenn ich witzig bin,

ich empfinde deine Nähe,

als Nährstoff meines Seins,

ich sehe unser Begehren,

wenn ich in deine Augen blicke,

ich merke, wie ich versinke,

in mich…in dich…in uns…

© by Elisabeth Götz

SEHNSUCHT

Montag, September 28th, 2009

SEHNSUCHT

Wieso bist du jetzt nicht hier?

Du hast mich mit einem leidenschaftlichen Kuss

mit den Worten: „bis morgen früh meine Elfe” verlassen.

Und kaum warst du weg,

habe ich dich vermisst!

Deine Stimme hallt in meinen Ohren,

nur kann ich sie nicht vernehmen.

Deine Berührungen erlebe ich auf meinem Körper,

nur kann ich es nicht fühlen.

Deine Augen streicheln mich,

nur kann ich es nicht sehen.

Dein Geruch umhüllt mich,

nur kann ich dich nicht riechen.

Warum bist du jetzt nicht hier?

© by Elisabeth Götz

SCHLENDERN

Sonntag, September 27th, 2009

SCHLENDERN

Schlendere durch die Strassen,

in jedem Mann sehe ich dich,

jeder hat dein Aussehen,

jeder hat dein Lächeln,

jeder hat deinen Gang,

nur keiner reicht an dich heran,

keiner hat deine Ausstrahlung,

keiner sieht mich so an wie du,

keiner könnte mein Herz berühren,

denn, du bist eben einzigartig…

© by Elisabeth Götz

SCHICKSAL

Samstag, September 26th, 2009

SCHICKSAL

Das Schicksal überrannte uns

mit Urgewalt,

fegte mit einem Sturm

die Steine aus dem Weg,

fängt an Mauern purzeln

zu lassen,

macht es uns unmöglich,

dies zu ignorieren.

Es fragt nicht danach,

ob wir es wollen,

ob wir schon bereits sind dafür,

jeder Schritt ist geplant auf

der Promenade des Lebens.

© by Elisabeth Götz

NACHT

Freitag, September 25th, 2009

NACHT

Es ist Nacht,

schlaflos liege ich im Bett,

wälze mich von einer Seite zur anderen,

kann einfach nicht schlafen.

Meine Hand sucht dich,

doch sie greift ins Leere.

Du bist nicht da,

nicht heute,

nicht gestern,

nicht morgen,

mein Herz hat es noch nicht begriffen,

du wirst nicht mehr bei mir sein.

Ich stehe auf,

mache mir mitten in der Nacht

eine Kanne Kaffee,

sehe aus dem Fenster,

alle Häuser rundherum,

liegen in tiefem Schwarz.

Die Strasse ist nass,

ich höre es,

wenn die Auto vorbei fahren.

Dieses Geräusch hält mich wach,

wach wofür?

Sitze hier schon seit Stunden

und es beginnt der Tag,

ich sehe die heller werdenden Farben,

die den Sonnenaufgang bald einläuten.

Oh, wie ich dieses Bild genieße!

Der Himmel hat ein dumpfes Blau,

einige Streifen leichten Rosa

umschimmert das Firmament,

noch ist es Nacht,

bald bricht der Tag an

und dann?

© by Elisabeth Götz

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MORGENS

Donnerstag, September 24th, 2009

MORGENS

Morgens, wenn die Sonnenstrahlen

auf mein Antlitz fallen,

mich erwachen lassen,

drehe ich mein Gesicht

zu dir hinüber,

und meine Liebe

wird übermächtig,

fast zersprengt es meine Brust,

und ich kann nicht anders,

ich küsse dein Gesicht,

bis du wohlig mit einem

Lächeln um die Augen,

deine Lider aufschlägst

und mich umarmst…

© by Elisabeth Götz

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LIEBE

Mittwoch, September 23rd, 2009

LIEBE

Dir meine Liebe zu zeigen,

ähnelt der Einfachheit meiner Mimik.

Dir zu sagen:  „Ich liebe dich“,

kommt so leicht von meinen Lippen,

wie der Hauch meines Atems.

Dir mit meiner Gestik zu zeigen,

was ich für dich fühle,

ist schon fast als banal anzusehen.

Jede Faser meines Seins,

schreit nach dir,

nach deinen Berührungen,

nach deiner Stimme,

schreit einfach nach deiner Anwesenheit.

Mit dir Sekunden, Minuten, Stunden

in glücklicher Gemeinsamkeit zu erleben,

mehr will ich derzeit nicht anstreben.

© by Elisabeth Götz

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GLEICHKLANG

Dienstag, September 22nd, 2009

GLEICHKLANG

unserer Gedanken,

unserer Seele,

spiegeln wir uns wieder?

Der Blick in deine Augen,

kommt dem Universum nahe.

Deine Hände auf meiner Haut,

sind Balsam wie die Ewigkeit.

Deine Zärtlichkeit ist

wie für die Unendlichkeit bestimmt.

Die Sehnsucht ist unbeschreiblich

groß wie die Weite des Meeres.

Den Namen dafür habe ich total

vergessen, wie heißt das bloß?

© by Elisabeth Götz

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