DANACH
Donnerstag, September 10th, 2009
Sie räkelt sich,
denkt darüber nach,
versteckt ihre Emotionen nicht,
beginnt sich zu bewegen,
danach.
Eine Gefühlswelle sie durchströmt,
der Wärme, der Glut,
Feuer wie Inbrunst brennt,
sei auf der Hut,
ihre innere Stimme ihr sagt,
das Gewissen sie plagt,
aber warum eigentlich,
der Genuss rechtfertigt doch
das Sein, das Geben und Nehmen.
Sie versteht und genießt den Augenblick,
den keiner ihr mehr nehmen kann,
keiner mehr forttragen,
nicht mehr missen,
sich ausstrecken,
an Nichts denken,
einfach Sie sein,
Danach.
© by Elisabeth Götz