SINNESERINNERUNG
Oktober 11, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen
SINNESERINNERUNG
Gedanken werden wach
an einen warmen vertrauten Körper
nächstens neben mir.
Gedanken formen sich,
nicht mehr alleine zu sein,
den Fluss des Lebens zu teilen.
Ideen sind bedeutungslos,
wenn sie allein geboren,
und verloren im Nichts schwirren.
Gedanken schweifen zu einem Strand,
händchenhaltend, lachend zu zweit,
zu lieben und sich kosend.
Die Sinne erinnern sich noch
an den Sonnenuntergang,
an dem man sich gemeinsam entzückt.
Augen erstrahlen noch daran,
in das lachende Herz des anderen zu sehen,
und die eigene Spiegelung zu erblicken.
Wäre ich noch jung genug,
würde ich es leben und nicht nur an
die Erinnerungen der Sinne denken.
©Elisabeth Götz
Category Gedichte / Tags: Tags: Gedicht, Sinneserinnerung, /
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