FEELING UND FURCHT

Oktober 31, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

FEELING UND FURCHT

Stehe zu Deinen Gefühlen,
lebe sie aus,
warum willst Du verzichten,
wie hoch ist der Preis?

Wirst Du Dich nicht irgendwann fragen,
war es das wert?

Wie viele Lügen willst Du leben,
warum Dir nicht das einzig Schöne geben?

Angst vor der Verwirklichung?

Furcht vor den Konsequenzen?

Bestürzung der eigenen Courage?

Mann, oh Mann, Du sagst, Du liebst,
was überlegst Du dann?

Geh hin, trage Sie in deine Gemächer,
verführe und liebe Sie,
gibt Sie dir nicht Kraft genug?

Ist dir Ihr Lächeln nicht die
Sonne auf Erden?

Was zögerst Du?

Warum ist Sie nicht Dein?

Was beflügelt deine Pein?

Wenn Du alt und grau bist,
mit deinen Urenkel spielst,
wirst Du manchmal an eine Insel denken,
diesen Ort, der nur Ihr und Dir bekannt,
wo du mit Ihr so innig und verbannt,
im nassen Moos herum gerannt.

© by Elisabeth Götz

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GEDANKEN

Oktober 30, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

GEDANKEN

Es ehrt dich,
wenn du dir Gedanken machst,
auch wenn manchmal unbegründet,
vielleicht sogar gänzlich falsch,
nur ist dies nicht besser,
als sich keine zu machen?

Manches dadurch nicht
Geklärte,
nicht Gesagte,
in einem Raume stehen
zu lassen,
nicht zu erfassen,
nicht zu begreifen,
den Anderen dadurch
nicht zu verstehen?

Gib in Zukunft nur,
diesen Gedanken,
keine Nahrung mehr,
sondern kläre es,
wie gerade eben.

© by Elisabeth Götz

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AUF DER FLUCHT

Oktober 29, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

AUF DER FLUCHT

Siehst du den Sonnenuntergang,
von hellem Gelb in Rot sich wandelnd,
ein Funke Lila sich in die Farben mischt?

Hörst du mein Herz,
wie es klopft,
als würde es zerbersten?

Hörst du mein Sehnen,
mein Verlangen,
mein Sein,
sag?
wird unsere Sehnsucht
heute Erfüllung finden?

Wird dadurch unsere Sucht,
die wir aneinander gefunden,
überhaupt gestillt,
oder nur erst recht genährt?

Ist Flucht nicht besser?
Haben wir nicht dadurch weniger Schmerz?
so lieben wir einander,
ohne diesen Trott,
der Alles kaputt macht,
nur daran denken,
träumen wie schön es wäre,
wie es sein könnte,
sich zu verlieren.

Schimpf mich feige,
ich werde dich verlassen,
ohne dich berührt zu haben,
ohne dich geküsst zu haben,
ohne deinen Atem gespürt zu haben,
ohne deine Haut auf meiner
oh, nein, ich kann es nicht.

Ich würde mich in mir verlieren,
dich nicht zu sehen,
dich nicht zu spüren,
dich nicht zu küssen,
dich nicht mein eigen zu nennen.

Es bleibt mir nur die Flucht nach vorne.

© by Elisabeth Götz

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ABSCHIED

Oktober 28, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

ABSCHIED

Werde dich nun verlassen,
nicht um zu gehen,
nur um zu sehen,
lässt du mich wirklich los?

Warum denn bloß?

Mein Herz in mir bricht,
wenn ich müsste daran denken,
in dir brennt kein Funken Licht,
mehr konnte ich nicht tun,
als mich dir schenken.

© by Elisabeth Götz

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DER BAUM

Oktober 27, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

DER BAUM

Er lässt seine Blätter fallen,
er teilt uns mit, eine Veränderung ist im Gange.

Wir haben vier Jahreszeiten,
in diesen ändert sich die Natur.

Wir verändern uns auch permanent.
Auch wenn wir es nur gering war nehmen.

Wir erblühen, jeder anders,
wenn die Sonne scheint,
wenn es regnet, werden wir deprimiert,
auch wenn die Wolken über der Stadt hängen.

Und schenk mir dein Lächeln,
dann ist es mir gleich, wie das Wetter ist,
dann bin ich glücklich.

Dann sehe ich, wie deine Liebe mich einhüllt.
Mich nichts außer Sonne sehen lässt.

Lass dem Baum seine Blätter fallen,
im nächsten Frühjahr blühen sie wieder.

Und unsere Liebe hat auch dann noch Bestand.
Egal welche Jahreszeit gerade besteht.

© by Elisabeth Götz

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NUR FÜR DICH

Oktober 26, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

NUR FÜR DICH

Für dich lasse ich meine Blicke aufblühen,
gehe in meinen Gefühlen baden,
putze meine Gedanken,
bis sie glänzen.

Für dich tanze ich auf einem Bein,
singe laut auf offener Strasse,
mache mich zum Gespött der Leute.

Für dich bringe ich mir die Flötentöne bei,
heule den Mond an,
frühstücke um Mitternacht.

Für dich nehme ich das Leben auf
die leichte Schulter
und gehe damit
bis ans Ende der Welt –
wenn du dort auf mich wartest.

Gedicht von Hans Kruppa

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DAS LÄCHELN EINES ENGELS

Oktober 25, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

DAS LÄCHELN EINES ENGELS

Ein einziges Mal in einem Menschenleben passiert es,
dass man das Lächeln eines Engels sieht,
der an einem vorübergeht.

Man bleibt stehen,
die Zeit steht still
und für diesen Moment scheint es,
als ob alle Kräfte des Universums,
mit all ihrer Macht,
mit all ihrer Schönheit
nur für diesen einen Augenblick gemacht worden wären.

© by Elisabeth Götz

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ZEITLOS

Oktober 24, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

ZEIT – ZEITLOS

Unbegreifbar, unerfassbar, unbelehrbar, jetzt und hier
Wünsche, Träume, zeitlos dauernd
wild und drohend, ängstlich lauernd
steht sie unverwüstlich über dir.

Angst vor der Unendlichkeit ?
Des Daseins müde ?
Liebe bringt Unsterblichkeit.

Heute ist schon morgen gestern.
Lasst die Zeit in Frieden ruhen.
Lebt das Jetzt und lebt es nun.

Unvergesslich,
unermesslich.
Nicht bereuend es zu tun…

© by Elisabeth Götz

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DIE ANGST VORM FLIEGEN

Oktober 23, 2009 at 11:29 , by vanberlichingen

DIE ANGST VORM FLIEGEN

Die größte Feindin der Liebe,
der Erkenntnis und der Weisheit
ist die Angst vor dem Neuen,
dem Unbekannten, Unberechenbaren –
also letztlich vor dem Leben.

Doch welchen Sinn hat es,
Angst vor dem zu haben,
was uns geboren hat
und was uns sterben lässt?

Kein Vogel hat Angst vorm Fliegen.
Deine Seele will fliegen, muss fliegen,
um sich nicht selbst zu vergessen.

Hindere sie nicht daran
mit deiner Angst vorm Absturz,
sonst verkümmern ihre Flügel.

Und du wirst traurig,
ohne zu wissen warum.

(Gedicht von Hans Kruppa)

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GEGANGEN

Oktober 21, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen

Gegangen

Du bist gegangen,
ich bin mit mir allein.
Du nimmst mir gerade meinen Atem,
ich versuche die Luft zu inhalieren,
aber ich kriege keinen Sauerstoff.

Ich habe es dir freigestellt, dich zu entscheiden,
dir, deine Freiheit für alles zu nehmen.

Meine Liebe wird dich begleiten.
Nur das kann ich dir auf deinem Weg mitgeben.

© by Elisabeth Götz

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