FEELING UND FURCHT
Oktober 31, 2009 at 08:00 , by vanberlichingen
FEELING UND FURCHT
Stehe zu Deinen Gefühlen,
lebe sie aus,
warum willst Du verzichten,
wie hoch ist der Preis?
Wirst Du Dich nicht irgendwann fragen,
war es das wert?
Wie viele Lügen willst Du leben,
warum Dir nicht das einzig Schöne geben?
Angst vor der Verwirklichung?
Furcht vor den Konsequenzen?
Bestürzung der eigenen Courage?
Mann, oh Mann, Du sagst, Du liebst,
was überlegst Du dann?
Geh hin, trage Sie in deine Gemächer,
verführe und liebe Sie,
gibt Sie dir nicht Kraft genug?
Ist dir Ihr Lächeln nicht die
Sonne auf Erden?
Was zögerst Du?
Warum ist Sie nicht Dein?
Was beflügelt deine Pein?
Wenn Du alt und grau bist,
mit deinen Urenkel spielst,
wirst Du manchmal an eine Insel denken,
diesen Ort, der nur Ihr und Dir bekannt,
wo du mit Ihr so innig und verbannt,
im nassen Moos herum gerannt.
© by Elisabeth Götz
Category Gedichte / Tags: Tags: Feeling und Furcht, /
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