Archive for the ‘ Gedichte ’ Category

NUR FÜR DEN HAUCH EINES AUGENBLICKS

Montag, November 9th, 2009

NUR FÜR DEN HAUCH EINES AUGENBLICKS

Konnte ich dich spüren,
deine Seele berühren.

Nur für diesen Hauch, lebe ich,
diese Andeutung von einem Nichts,
war mehr als die Ewigkeit.

Wie soll ich ohne diese Unendlichkeit
nun leben?

Noch einmal mag ich es spüren,
dann will ich mich verabschieden.
Für immer.

© by Elisabeth Götz

MUSIK

Sonntag, November 8th, 2009

MUSIK

Wie Musik klingen deine
Worte in mir,
berauschend,
volltönig,
mal in die Höhe schwingend,
mal abgleitend,
aber immer himmlisch.

Musik begleitet uns das ganze Leben,
deine Worte sollen es ebenso.

Niemals will ich diesen Klang vermissen,
der mir die Liebe ins Ohr gehaucht hat,
so volltönig,
so berauschend,
so himmlisch.

© by Elisabeth Götz

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INTERMEZZO

Samstag, November 7th, 2009

INTERMEZZO

Es hat mit einem Zwischenspiel begonnen.
Für dich und für mich.

Zwischendurch wussten wir nicht,
was es war,
wir wollten mehr,
du und ich.

Dann wussten wir nicht,
wie geht es weiter.
Weder du noch ich.

Jetzt stehen wir auf einem Scheideweg,
und wir wollen nicht nur ein Intermezzo.
Keiner von uns beiden.

© by Elisabeth Götz

Intermezzo

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LICHT IM TUNNEL

Freitag, November 6th, 2009

Licht im Tunnel

Der Tunnel war dunkel und finster,
bevor du die Kerze angezündet hast,
dieses kleine Licht,
wurde immer größer,
wuchs an zu einem Lichtermeer.

Heute ist der Tunnel voller Helligkeit.
Lass die Kerze niemals ausgehen,
dann finden wir den Weg immer
aus diesem Dunkel raus.

© by Elisabeth Götz

ILLUSIONEN

Donnerstag, November 5th, 2009

Illusionen

Was ist Wirklichkeit,
was ist Illusion, was Fiktion?

Sehen wir alles real?

Wenn du mich verlassen hast,
ist alles Illusion.

Wenn du da bist, ist alles Realität.

Also, was ist Illusion, was Realität?

Ist nur deine Anwesenheit real?

Alles andere für mich nur fiktiv?

Wie ein Magier,
alles irgendwie,
real und doch wirklich?
Und dennoch nur ein Wunschbild?

Illusion oder real?

Was ist es?
Sind wir beide was wir sind oder sein wollen?

© by Elisabeth Götz

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WIE EIN FUNKEN

Mittwoch, November 4th, 2009

WIE EIN FUNKEN

sprang unsere Liebe in unser Herz.
So wild, so umfangreich,
wie wir es uns niemals ausgemalt.

Unsere Augen erstrahlen,
werden wir dem Anderen ansichtig.
Unsere Hände vermögen nur zu umarmen,
wenn wir uns begegnen.
Unsere Lippen finden die Münder
um sie zu liebkosen.

Wie ein Feuerwerk,
so wunderschön und prächtig,
so erstrahlend und leuchtend
hat der Funken bei uns eingeschlagen.

© by Elisabeth Götz

FAST KINDLICH

Dienstag, November 3rd, 2009

FAST KINDLICH

Fastk kindlich gleich,
machst du einen Schritt nach dem anderen,
vorsichtig, du könntest ja einen falschen machen,
und du steigst von einem kleinen Hügel
rauf auf den Berg,
immer größer,
und größer und dann merkst du,
dass du auf der Höhe stehst.

Siehst dich um und auf einmal,
merkst du,
wie schön dieses Plateau ist,
wie fast unwirklich schön.

So wunderschön, dass du nicht mehr weg willst,
dass du dir nicht vorstellen kannst,
dass es noch etwas Erhabeneres geben kann.

Fast sterben willst du,
so empfindest du dieses Schauspiel.
Doch nein, du willst leben.

Jetzt noch mehr denn je.

© by Elisabeth Götz

GERUCH

Montag, November 2nd, 2009

GERUCH

Ich entbrenne
Ich denke, ich liebe,
ich glaube, ich verglühe,
an dir, an mir, an uns.

Ich versuche deinen Geruch
zu inhalieren,
zu konsumieren,
ihn für mich zu verwahren,
in einer kleinen Schachtel.

Ganz geheim, nur für mich.

Will ihn nicht teilen,
nicht mal mit dir.
Er gehört nur mir allein.

Dein Geruch an mir,
an meinem Polster,
an dem ich noch schnüffeln kann,
wenn du nicht mehr da bist,
das ist mehr als ich atmen will.

Nur deinen Geruch.

© by Elisabeth Götz

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FREUNDSCHAFT

Sonntag, November 1st, 2009

FREUNDSCHAFT

Ein Freund an meiner Seite,
wie du einer bist,
was kann es Schöneres geben?

Du wurdest mir
in diesen Tagen
zu einem Weggefährten
der besonderen Art.

Es hätte mehr daraus
werden können,
das wussten wir beide,
jedoch sind wir uns
teurer als nur eine Affäre,
wir spüren diese Nähe,
die selten zwei Menschen
erfahren.

© by Elisabeth Götz

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FEELING UND FURCHT

Samstag, Oktober 31st, 2009

FEELING UND FURCHT

Stehe zu Deinen Gefühlen,
lebe sie aus,
warum willst Du verzichten,
wie hoch ist der Preis?

Wirst Du Dich nicht irgendwann fragen,
war es das wert?

Wie viele Lügen willst Du leben,
warum Dir nicht das einzig Schöne geben?

Angst vor der Verwirklichung?

Furcht vor den Konsequenzen?

Bestürzung der eigenen Courage?

Mann, oh Mann, Du sagst, Du liebst,
was überlegst Du dann?

Geh hin, trage Sie in deine Gemächer,
verführe und liebe Sie,
gibt Sie dir nicht Kraft genug?

Ist dir Ihr Lächeln nicht die
Sonne auf Erden?

Was zögerst Du?

Warum ist Sie nicht Dein?

Was beflügelt deine Pein?

Wenn Du alt und grau bist,
mit deinen Urenkel spielst,
wirst Du manchmal an eine Insel denken,
diesen Ort, der nur Ihr und Dir bekannt,
wo du mit Ihr so innig und verbannt,
im nassen Moos herum gerannt.

© by Elisabeth Götz

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